sRollerle

Eigentlich kann man sich über das Netz des öffentlichen Nahverkehrs bei uns nicht beklagen. Tu ich auch nicht. Eine Bushaltestelle fast direkt vor der Tür und die S-Bahn-Station ist auch nur einen oder zwei Katzensprünge entfernt. Allerdings ist die S-Bahn so getaktet, dass ich, wenn sie auch nur 5 Minuten Verspätung hat (Bahnfahrer wissen jetzt – das ist eher die Regel als die Ausnahme), den Zug in Wendlingen Richtung Tübingen nicht mehr erwische. 40 Minuten morgens oder abends am Bahnsteig rumstehen – das nervt!

Deswegen habe ich mir letztes Jahr im Sommer einen Roller angeschafft. (an dieser Stelle kann man sich jetzt einen Smiley mit Herzchenaugen vorstellen). Ich bin davor noch nie in meinem Leben Roller gefahren, hatte früher – also in der Zeit, in der die meisten dann ihre ersten Rollererfahrungen machen – auch keinen und bin jetzt aber dafür umso mehr dem Rollerfieber verfallen. Es ist so toll! Herzchenaugen an 😀

Roller2

Da ich mir einen gut erhaltenen gebrauchten gekauft habe – der tuts dicke – musste dieser etwas aufgehübscht werden. Die hinteren Kotflügel waren arg angeschrammelt und so haben Herr Cepunkt und ich eines Nachmittags eine Plottersession eingelegt und das Rollerle dann mit vielen bunten Punkten beklebt.

Roller3

Und so knatter ich jetzt zum Bahnhof nach Wendlingen und wieder zurück. Und zum Einkaufen und zum Baumarkt und zum Arzt und überall sonstwo hin 🙂 Spart Benzin, macht Höllenspaß und dank Box und Stauraum unter dem Sitz auch das reinste Raumwunder. sRollerle ist super!

Roller4

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Söckli

Da im Freundeskreis der Babyboom gerade ungeahnte Ausmaße annimmt, habe ich mich mal daran gemacht meine gesammelten Sockenwollreste sinnvoll zu verarbeiten.

 

Babysocken

Nichts bahnbrechendes, aber sehr entspannend zum Stricken. Es geht so schön schnell und die Wollreste sind merklich geschrumpft.


Wolle: diverse Sockenwollreste

Nadeln: 2,5 mm

Anleitung: gestrickt nach den Maßen dieser Tabelle.

Sodele!

Oder wie mein Lieblingsschaffner im Zug auch zu sagen pflegt: Jetzetle. Nach gefühlter nie enden wollender Sucherei auf diversen Sticks etc., habe ich endlich die Ursprungsdatei meines Header-Bildes wieder gefunden. Bzw. das stimmt so auch nicht ganz, gefunden habe ich nur die bearbeitete psd-Variante mit den Abmessungen für’s alte Design. Die Originaldatei meiner Lieblingskringel ist immer noch nicht aufgetaucht. Weswegen das Ganze jetzt in einem etwas kleineren Bildle resultiert, andernfalls wären die Kringel wieder so unscharf. So megascharf sind sie sowieso nicht, aber ich lass das jetzt so. Für’s erste zumindest. Es ist immerhin besser als davor. Jetzt fehlen nur noch die neuen Beiträge, die kommen dann aber auch bald, versprochen 🙂

Never change a running system…

Es hat damit begonnen, dass ich mein Passwort nicht mehr wusste. An und für sich ja kein Weltuntergang, aber ein durchaus deutliches Zeichen, dass ich wohl schon viel zu lange hier nichts mehr geschrieben habe. Also neues Passwort angefordert, eingeloggt. Auf der völlig umgestalteten Startseite springt mir die fette Meldung „2 Jahre sind seit der Veröffentlichung von ‚Es ist ja nicht so, dass hier nichts genäht wird….‘ vergangen…..“ – Tempus fugit! Aber so was von!

Und dann kam ich auf die Schnapsidee mal zu schauen, welche andere Blogdesigns ich so verwenden könnte. Um mit neuen Blogbeiträgen, die ich gedachte im Anschluss zu schreiben, und dem neuen Design der ganzen Sache hier frische Luft einzuhauchen. So habe ich mich von einem Design zum nächsten geklickt, mal dieses mal jenes aktiviert, ohne so richtig begeistert zu sein. Dann beschlossen, dass das alte Design so an und für sich ja doch ganz gut war und – argh! Das alte Design gibt’s nicht mehr! Bzw. scheint es irgendwo im Nirvana verschollen zu sein oder ich hab mal wieder Tomaten auf den Augen. Also habe ich mir ein anderes, halbwegs passendes ausgesucht. Dummerweise hatte mein altes Headerbild eine andere Größe, als die im neuen Design geforderte. Was sich jetzt nicht gerade positiv in Sachen Schärfe und Darstellung wiederspiegelt. Rabäh! Da die Erstellung des Headerbildes noch viel länger her ist als der letzte Beitrag, habe ich gerade keine Ahnung, wo ich die original Datei abgespeichert habe. Seufz. Hätte ich’s bloß einfach mal so gelassen! Ja, ich weiß. Hätte, hätte…..

Ich such dann mal meine alte Datei. So lange muss es eben die etwas unscharfe Version hier tun. Übergangsweise (hoffe ich zumindest). Bis zum nächsten Blogeintrag (die Fotos sind zumindest schon gemacht) gibt’s hier noch ein kleines Feiertagsblümchen.


Akelei (Aquilegia sp.)


So. Ich tauch jetzt mal ab in die Festplatte…….

 

Es ist ja nicht so, dass hier nichts genäht wird….

… es ist nur leider so, dass mich die Bloggeslust zur Zeit signifikant verlassen hat…..

Um meine Nähprojekte im Blog zumindest mal etwas zu aktualisieren, hier ein kurzer Überblick, denn: ich hab Shirts genäht. Jiha! Und das beste daran: ich zieh sie auch an – was ja nicht immer unbedingt selbstverständlich ist, nich wahr 😉

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Genäht habe ich (neben zig Stulpen, ein paar Baby-Bodys und sonstigen Kleinigkeiten, die ich alle verschenkt habe, bevor ich sie fotografieren konnte) vor allem das Shirt LIV von pattydoo. Endlich mal ein Shirt das mir, nach ein paar kleinen Änderungen, gut passt und sitzt und bequem ist und jetzt schon mein Lieblingskurzärmelshirtschnitt ist. Optimal!

Ganz besonders lieb‘ ich das lila-bormbeer-gestreifte, das ist aus Hilco-Jersey und dank des hohen Baumwollanteils so überaus kuschelig und angenehm. Da werden definitiv mehr davon folgen. Ganz neu ist das Poppy-Flower-Shirt, aus gutem Lillestoff. Poppy-Flower wurde bisher noch nicht ausgeführt, da ich im Moment meine Histologie-Schnitte färben muss und es mir trotz Laborkittel zu riskant ist das Shirt zu ruinieren. Aber am Montag darf’s dann auch mal raus 😉

Und da der Wetterbericht für die kommende Woche auch noch sonniges Herbstwetter vorhergesagt hat, werden die Shirts auch nächste Woche wieder zum Einsatz kommen. Und selbst wenn sich der Wetterfrosch mal wieder verkalkuliert hat: es gibt ja auch noch Strickjacken….

In diesem Sinne wünsche ich allen ein schönes, sonniges und farbenfrohes Septemberwochenende! 🙂


Shirt LIV von „pattydoo“: genäht in Rundhals- und U-Boot-Varianten, mit Kurz- und 3/4-Arm. Alle ohne Saumbündchen.

Raglankleid TONI von „das Milchmonster“: genäht in kurzer Version (bzw. Rockteil (Basiskleid) verkürzt), ohne Kragen, Falten und sonstigem.

Basic Tank Top von „ki-ba-doo“: ohne Änderungen genäht.

Wellensaumwahn

Es ist ja nicht zu fassen, dass dies mal aus meinem Munde (bzw. in diesem Fall aus meiner Tastatur) kommt, aber: ich habe mir einen Rock genäht. Tatsache. Mangels nicht vorhandener Rockfigur und ….überhaupt, sind Röcke in meinem Kleiderschrank bisher äußerst spärlich vertreten….. Kurze sowieso. Aber wenn’s so richtig heiß ist, dann sind so kurze, luftig leichte Röckchen einfach so wunderbar angenehm. Und aus diesem Grund, im Hinblick auf viele heiße Gartensommertage, habe auch ich mir trotz allem einen Jerseyrock genäht:

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Aus mir noch unbekannten Gründen konnte der Foto die Farben nicht so richtig einfangen (und zum großartigen Bildbearbeiten fehlt mir im Moment der Nerv). Die Farben sind um einiges kräftiger, das Blau ist eher petrolfarben und das Grün leuchtet richtig schön. Uuuund: Wellensaum! Da musste das Maschinchen ganz schön leiden, hat aber brav alles eingekräuselt. Wahnsinn, wie viel Garn man da verbraucht, aber es macht voll Spaß. Schnurrrrrrrrrrrr…….. Da mir der Rock im vernähten Zustand trotz mehrmaliger Messerei am Anfang dann etwas zu weit war (ist mir so auch noch nie passiert, wenn, dann eher umgekehrt….), habe ich in den oberen Saum ein Gummiband eingezogen und dies mit einer Naht abgesteppt, damit es nicht verrutschen kann. Der Rock ist knielang, schön weit schwingend und einfach ultra bequem. Und so schön geblümt! Das ist schon jetzt mein Lieblings-privat-Garten-zu-Hause-Sommer-Kleidungsstück ❤

Mit diesem Lieblingsblümchenrock geht’s jetzt ab damit zum RUMS am Donnerstag vor Pfingsten. Das laut Wetterbericht hier richtig rocksommerlich werden soll. Da kommt der Rock bestimmt zum Einsatz. Und die Hängematte auch….. 😉

Ich wünsch euch allen ein schönes Pfingstwochenende und einen schönen Montagsfeiertag! Mit und ohne Rock 🙂

Kleiner Nachtrag: Pfingsten – und 35°C im Schatten. Hatte den Rock jeden Tag an, kurz gesagt: PERFEKT!


Schnittmuster: Basic-Jersey-Rock von Ki-ba-doo

Ein kleiner Anflug von Massenproduktion

Angefangen hat alles damit, dass ich nach einem Nähprojekt gesucht habe, bei dem ich endlich mal das Weihnachtsgeschenk des Bruderherzes ausprobieren kann. Zu Weihnachten habe ich verschiedene Kamsnaps plus passender Zange und Aufbewahrungsutensilo bekommen und seit dem noch nicht stilvoll verwendet. So konnte das natürlich nicht weitergehen und irgendwann sind mir die kleinen Täschchen ins Auge gestochen. Eignen sich zudem optimal zur Verwertung kleiner Baumwollreste und da ich mittlerweile hervorragend mit dem linken Fuß nähen kann (jiha!), hab ich munter angefangen Baumwollstückchen zu schnippeln. Und kurz darauf war dann mein – tädääää – Tampontäschchen 😀 fertig.

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Und da dieses Exemplar das Erste in der Reihe war und ganz allein für mich, wandert das jetzt erstmal zum RUMS am Gründonnerstag. Angefertigt mittels eines Schnittmusters von NI-KO. Und aus dem schönen Pusteblumenstöffchen, oh schmacht. Der kam an anderer Stelle bereits zum Einsatz, das muss aber erst noch geRUMSt werden. Ein Andermal eben.

Soweit, so gut. Nur: Da der Stoffrest doch etwas größer war, hatte ich zwei Rechtecke rausbekommen. Und dieses zweite Rechteck musste dann natürlich auch noch verwertet werden. Da es schon so schön in Form geschnitten war, hab ich mir gedacht, ach egal, machste halt noch ein Torpedotäschchen. (Nein, auch wenn sich das so anhören mag, ich bin definitiv kein Tamponfetischist). Das eine Stück Stoff hat dann noch ein passendes Gegenstück gebraucht. Von diesem Gegenstück blieb wieder ein Rechteck übrig, das seinerseits ein Gegenstück gebraucht hat und so weiter und so fort, bis letztendlich ziemlich viele Täschchen fertig geworden sind. Weil’s einfach so Spaß gemacht hat die unterschiedlichsten Stoffreste zu kombinieren. Und weil’s so Spaß macht die Druckknöpfe reinzudrücken…..

torpedotaeschchen

Und überhaupt, wer sagt denn, dass diese Täschchen nur für Tampons gut sind. Man kann darin auch wunderbar das Kleingeld für die Parkuhr ins Auto legen. Der Notgroschen sozusagen. Außerdem kann man auch noch Büroklammern, Sicherheitsnadeln, Notfallnähzeug, Haargummis, Schmuck, Kontaktlinsenbehälter, Notfallgummibärchen, Batterien, USB-Stick, Maßband, etc etc etc drin aufbewahren. So hat jetzt jeder Minikrimskrams sein eigenes Täschchen 😀

Und, sollten welche übrig bleiben: der Rest wird dann verschenkt 😉


Schnittmuster: Tampontasche – Ein eBook von NI-KO

Von wegen Osterkörbchen – hallo Weihnachtsstern!

Vorvorgestern habe ich mich an einem Nähprojekt ausgetobt, das mir jetzt in fertigem Zustand ehrlich gesagt gar nicht mehr gefällt. Bzw. das Teil ist einfach nicht so geworden, wie ich mir das vorgestellt hatte. Womöglich liegt das auch an der falschen Stoffwahl. Durch „rot-weiß“ kriegt mein „Osterkörbchen“ irgendwie einen ziemlich weihnachtlichen Touch. Wohl animiert durchs Sternekuscheltuch. Haha. Ursprünglich wollte ich es als Osterkörbchen einsetzen. Aber irgendwie erscheint mir das Teil eher weihnachtlich geeignet:

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Aus dieser Perspektive ist es ja noch ganz nett anzuschauen und hat auch die Kelch- bzw. Tulpenform, wie im Schnittmuster beschrieben.

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Aber je mehr man den Blickwinkel verändert….

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…. desto mehr erinnert einen die Form an Weihnachtssterne. Mich zumindest. Seufz. Also irgendwie möchte ich in diesem Körbchen lieber Gutsle als Ostereier aufbewahren.

Und dabei hätte es so gut werden können. Theoretisch zumindest. Denn: dieses Projekt war ein ganz klarer Fall von:

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😀

Ich weiß gar nicht mehr, bei welchem Projekt das war, aber ich hatte wohl mal bei einer Nähaktion ziemlich eindrücklich geflucht (ich glaube fast, das war damals, als ich die Shelly komplett wieder auftrennen konnte), was den Herrn Cepunkt veranlasst hat im Internet nach Kreuzstichschrift zu suchen, mir dieses Schild zu fabrizieren und natürlich postwendend im Nähmaschinenblickwinkel aufzuhängen 😀

Tja, aber man kann leider nicht immer die Fluchfrequenz mit dem Näherfolg gleichsetzen. Beim Osterkörbchen hat’s trotz bester Flucherei nicht funktioniert 😉 1. wohl den falschen Stoff gewählt. Bzw. falsche Farbkombi. Obwohl ich dafür extra meinen lang gehegten Blümchenkissenbezug zerschnippelt habe. 2. falsche Vlieseinlage gewählt. Das kommt davon, wenn man gleich loslegen will und denkt, die Vlieseline, die noch rumliegt, tut’s auch, auch wenn im Schnittmuster andere angegeben wird. Deswegen ist jetzt das Innenfutter komplett störrisch und lässt sich nicht blütenblätterartig hochklappen und steht überall ab etc. Da hilft auch das beste Bügeln nix, das wird einfach nicht besser. 3. à propos Bügeln: wie zum Geier soll man die Nahtzugaben und den Kelchboden ordentlich flach bügeln? Braucht man da ne gewölbte Bügelhilfedingenswasauchimmer, oder ein special kleines Bügeleisen? Mit Omas Bügeleisen bin ich da jedenfalls nicht reingekommen und die Rundungen waren eben wie gesagt…… gut geflucht und so. Seufz. Und dabei war ich noch so stolz, da die Nähte vom Innenteil in der Mitte alle exakt aufeinander treffen. Insofern ist das „Osterkörbchen“ wohl ein Fall von: Übung macht den Meister. Und: das nächste Mal auch die Vlieseinlage verwenden, die im Schnittmuster angegeben wird. Und für’s Bügeln muss ich mir auch noch was überlegen.

Ich heb das „Osterkörbchen“ auf. Mit Gutslen drin, nem Tannenzweig und einer roten Stumpenkerze daneben schaut das Ganze dann bestimmt nicht mehr so schlimm aus. 🙂


Schnittmuster: Osterkörbchen, Stoffkörbchen „Blüte“ von orimono.

Besser spät als nie…

Öhöm. Vor kurzem, als ich in meinem digitalen Fotoberg nach eigentlich ganz anderen Fotos gesucht habe, bin ich auf Fotos von *hüstel* Weihnachtsgeschenken gestoßen, die ich hier noch gar nicht gezeigt habe. Und da es jetzt kurz vor Ostern ist, dacht ich mir grad, das ist doch DIE Gelegenheit, hier einen kleinen Weihnachtssternepost zu schreiben. Osterhasi, Nikolausi und so weiter 😉

Auch wenn draußen die Sonne scheint, die Amel zwitschert wie verrückt und das Frühjahr im rasantesten Tempo überhaupt voran schreitet, hier noch etwas Wintersternekuschligkeit: (hat nicht vor kurzem der Tagesschautypi gemeint, dass es auch möglich wäre, dass über Ostern noch ein paar Flöckchen fallen? Ok, das wurde glaube ich bereits wieder revidiert, aber die Eisheiligen kommen ja auch noch…).

bommeltuch2

Als Weihnachtsgeschenke genäht hatte ich also ein paar Dreieckstücher mit passenden Stulpen. Hier mal ein Anschauungsexemplar. Aus Lieblingssternejersey und mit grünem Kuschelfleece auf der andren Seite. Und vor allem: mit Bommmmmmeln!

bommeltuch1

 Bommeli, Bommelo, Pompons machen mich so froh 😉

Aber so gesehen ist das, auch wenn Sterne drauf sind, nicht unbedingt weihnachtlich. Finde ich zumindest. Sterne gibt’s ja zu jeder Zeit. Und vielleicht kommen die Tücher auch an kühleren Sommergrillabenden, windigen See-Urlauben oder eben sonstwann noch zum Einsatz…..

Für den nächsten Winter will ich mir auch eins nähen. Oder zwei. Denn Tücher, egal in welcher Form, kann ich bekanntlich nie genug haben.


Schnittmuster: selbst ausgetüftelt – was in diesem Fall ja nicht besonders schwer ist 🙂

Lieblingskuscheltuch

Auch wenn es so aussehen mag, aber nein, ich bin nicht dem KatyJubilee-Virus verfallen. Öhöm. Naja, möglicherweise schon leicht infiziert. Aber nachdem bisher alle KatyJubilees verschenkt wurden, musste endlich auch mal eine da bleiben. Ein großes Kuscheltuch ganz alleine für mich. Nichts gegen das Herschenken. Schenken ist schön und macht Freude, aber irgendwann muss man bei der ganzen Strickerei doch auch mal an sich selbst denken, oder? Schon allein wegen dem passenden Namen. Deswegen jetzt hier noch mal eine KatyJubilee. Meine!

KatyJubilemeins1

Hach und was soll ich sagen….. Ich bin verzückt 😉 Die Farben sind, wieso auch immer, in echt noch viel leuchtender. Und das Schaltuch ist so wunderbar leicht und luftig und trotzdem kuschelig und warm und überhaupt – neues Winterlieblingsgutelaunekuschelteilchen. Und noch besser, da ich es noch nicht oft genug erwähnt habe, meeeeeiiiiiiins 🙂 Und deswegen geht’s ab damit zum RUMS am Donnerstag. Für mich der erste im neuen Jahr. Dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, wenigstens einmal im Monat beim RUMS mitzumachen. Das heißt einmal pro Monat etwas schönes selbstgemachtes für mich, das muss ja zu schaffen sein….. Denkt man so, wenn das Jahr anfängt. Aber mal schauen, wie es wirklich wird….. Noch bin ich optimistisch.

KatyJubileemeins2 copy

Und die gute Katy ist ja sowas von kombinierfreundlich. Passt zu allen Farben im Kleiderschrank. Und so wandlungsfähig. Entweder als dicker Schal mehrmals um den Hals, als „Flatterteilchen“ mit Nadel befestigt als eine Art Überwurf/Umhang oder in mehreren Wasserfallkaskaden ganz locker umwickelt etc etc. Ich find’s super. Und vermutlich bin ich doch infizierter als ich dachte….. Ist ja nicht so, dass ich nicht eh noch zig andere Tüchermuster aus den das-will-ich-unbedingt-stricken-Momenten abgespeichert hätte. Aber tatsächlich liegt hier nochmal eine KatyJubilee, die nur noch darauf wartet gebadet und gespannt zu werden. Um dann auch meinen Hals zu wärmen. Das schaff ich vielleicht bis zum nächsten RUMS. 😉

Und wenn ich’s mir recht überlege, wär ne einfarbige Katy doch auch noch ganz schön…. Da im bunten Farbwahn das Lochmuster nicht ganz so schön zur Geltung kommt, wie bei der einfarbigen Variante…. Ich hab da auch schon ne Wolle im Blick… Hochgradig infiziert, so wie’s ausschaut. 🙂

Gerade eben festgestellt, dass es auch eine extra Linkparty für Gestricktes gibt. Voll toll! Dort werden also nur gestrickte schöne Dinge gesammelt und deshalb wandert meine Katy auch zur Stricklust.


Wolle: 150g Mille colori Socks&Lace von Lang Yarns (75% Schurwolle, 25% Polaymid),

Nadeln: 4,5mm

Muster: KatyJubilee von Birgit Freyer