Archiv der Kategorie: Genähtes

Sommersehnsucht

Irgendwie finde ich es dieses Jahr besonders schlimm, dass der Sommer rum ist. Vielleicht hat das auch mit der derzeitigen Situation zu tun, da einem jetzt dieses Abschiednehmen und Zu-Ende-gehen umso mehr bewusst wird. Ach ich weiß auch nicht genau. Vielleicht die Kombination mehrerer Faktoren, die einen ganz stark nach Sonne und Wärme lechzen lassen. Ok, genug der Abschweifung…. Anlass dieses Posts ist schließlich mein neuer (neu im Sinne von hier noch nicht gepostet) Lieblingssommerrock. Genäht aus Hamburger Liebe Jersey – aus der Serie „Eden“, aus der ich mir zwingend ein paar Meter kaufen musste.

Wie auch mein letzter Rock wieder mit Wellensaum genäht. Ich mag das einfach total gerne und ich finde es passt zu Jersey auch sehr gut. Knielang, weitschwingend und ultragemütlich, luftig, locker, leicht.

Und das Allerbeste: Diesmal nicht nur für den Garten. Nachdem ich mir von meinem Schuhtechniker herrliche Sandalen mit eingepasster Einlage habe basteln lassen, kann ich jetzt endlich im Sommer auch außerhalb des Hauses kurze Sachen tragen. Das ging bisher nicht, da ich nur geschlossene Treckingschuhe anziehen konnte, was zu einem kurzen Rock einfach unmöglich aussieht, zudem stand mir lange Zeit auch meine dicke-Bein-Panik im Wege. Irgendwie hat sich aber dieses Jahr aber einiges geändert – jetzt geht’s und ist einfach wunderbar. Rock an, Tshirt drüber und fertig. Fettes like, um es mit den Worten einer Freundin zu sagen.

Und als Sommererinnerung gibt’s hier auch noch ein Tragefoto. Etwas verpixelt, mit dem Handy von Herrn Cepunkt geknipst, der derweilst mit dem Schmusekaterchen in der Hängematte relaxt hat, während ich mit dem Foto in die Terrassenvegetation abgetaucht bin. Was war das für ein herrlicher Tag. Ein Tag, um ihn tief in sich festzuhalten, als warme Erinnerung wenn’s mal wieder kalt und dunkel wird.


Schnittmuster: Sommerrock O’summer von Berlinerie

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Babyklamöttsche

Dank Babyboom im Freundeskreis kam ich auch mal in den Genuss Babyklamöttsche zu nähen. Da alle Beschenkten nicht selbst nähen, sich aber über Selbstgenähtes sehr freuen, hat’s besonders Spaß gemacht. Ein Teil der Massenproduktion wurde schon verschenkt, den Rest habe ich heute fotografiert und der wird morgen seine Besitzer wechseln.

Besonders die zwei Käferstoffe haben es mir schwer angetan. Auch wenn sich der großgemusterte von Lillestoff vielleicht nicht unbedingt für so kleine Hosen eignet, aber der musste es einfach sein. Da die Hose den Sohnemann eines entomologisch begeisterten Papas kleiden wird, war das sicherlich eine gute Wahl.

Sodele. Damit ist zumindest ein Großteil der Babyboombabys versorgt. Der Rest muss warten oder kriegt was anderes. Bei mir stapeln sich mittlerweile so schöne T-Shirtstoffe ganz alleine für mich ❤ Die müssen jetzt zuerst verarbeitet werden und dann sehen wir weiter.


Schnittmuster: Regenbogenbody 365 von Schnabelina mit amerikanischem Ausschnitt und Babyhose RAS vom Nähfrosch.

 

Es ist ja nicht so, dass hier nichts genäht wird….

… es ist nur leider so, dass mich die Bloggeslust zur Zeit signifikant verlassen hat…..

Um meine Nähprojekte im Blog zumindest mal etwas zu aktualisieren, hier ein kurzer Überblick, denn: ich hab Shirts genäht. Jiha! Und das beste daran: ich zieh sie auch an – was ja nicht immer unbedingt selbstverständlich ist, nich wahr 😉

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Genäht habe ich (neben zig Stulpen, ein paar Baby-Bodys und sonstigen Kleinigkeiten, die ich alle verschenkt habe, bevor ich sie fotografieren konnte) vor allem das Shirt LIV von pattydoo. Endlich mal ein Shirt das mir, nach ein paar kleinen Änderungen, gut passt und sitzt und bequem ist und jetzt schon mein Lieblingskurzärmelshirtschnitt ist. Optimal!

Ganz besonders lieb‘ ich das lila-bormbeer-gestreifte, das ist aus Hilco-Jersey und dank des hohen Baumwollanteils so überaus kuschelig und angenehm. Da werden definitiv mehr davon folgen. Ganz neu ist das Poppy-Flower-Shirt, aus gutem Lillestoff. Poppy-Flower wurde bisher noch nicht ausgeführt, da ich im Moment meine Histologie-Schnitte färben muss und es mir trotz Laborkittel zu riskant ist das Shirt zu ruinieren. Aber am Montag darf’s dann auch mal raus 😉

Und da der Wetterbericht für die kommende Woche auch noch sonniges Herbstwetter vorhergesagt hat, werden die Shirts auch nächste Woche wieder zum Einsatz kommen. Und selbst wenn sich der Wetterfrosch mal wieder verkalkuliert hat: es gibt ja auch noch Strickjacken….

In diesem Sinne wünsche ich allen ein schönes, sonniges und farbenfrohes Septemberwochenende! 🙂


Shirt LIV von „pattydoo“: genäht in Rundhals- und U-Boot-Varianten, mit Kurz- und 3/4-Arm. Alle ohne Saumbündchen.

Raglankleid TONI von „das Milchmonster“: genäht in kurzer Version (bzw. Rockteil (Basiskleid) verkürzt), ohne Kragen, Falten und sonstigem.

Basic Tank Top von „ki-ba-doo“: ohne Änderungen genäht.

Wellensaumwahn

Es ist ja nicht zu fassen, dass dies mal aus meinem Munde (bzw. in diesem Fall aus meiner Tastatur) kommt, aber: ich habe mir einen Rock genäht. Tatsache. Mangels nicht vorhandener Rockfigur und ….überhaupt, sind Röcke in meinem Kleiderschrank bisher äußerst spärlich vertreten….. Kurze sowieso. Aber wenn’s so richtig heiß ist, dann sind so kurze, luftig leichte Röckchen einfach so wunderbar angenehm. Und aus diesem Grund, im Hinblick auf viele heiße Gartensommertage, habe auch ich mir trotz allem einen Jerseyrock genäht:

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Aus mir noch unbekannten Gründen konnte der Foto die Farben nicht so richtig einfangen (und zum großartigen Bildbearbeiten fehlt mir im Moment der Nerv). Die Farben sind um einiges kräftiger, das Blau ist eher petrolfarben und das Grün leuchtet richtig schön. Uuuund: Wellensaum! Da musste das Maschinchen ganz schön leiden, hat aber brav alles eingekräuselt. Wahnsinn, wie viel Garn man da verbraucht, aber es macht voll Spaß. Schnurrrrrrrrrrrr…….. Da mir der Rock im vernähten Zustand trotz mehrmaliger Messerei am Anfang dann etwas zu weit war (ist mir so auch noch nie passiert, wenn, dann eher umgekehrt….), habe ich in den oberen Saum ein Gummiband eingezogen und dies mit einer Naht abgesteppt, damit es nicht verrutschen kann. Der Rock ist knielang, schön weit schwingend und einfach ultra bequem. Und so schön geblümt! Das ist schon jetzt mein Lieblings-privat-Garten-zu-Hause-Sommer-Kleidungsstück ❤

Mit diesem Lieblingsblümchenrock geht’s jetzt ab damit zum RUMS am Donnerstag vor Pfingsten. Das laut Wetterbericht hier richtig rocksommerlich werden soll. Da kommt der Rock bestimmt zum Einsatz. Und die Hängematte auch….. 😉

Ich wünsch euch allen ein schönes Pfingstwochenende und einen schönen Montagsfeiertag! Mit und ohne Rock 🙂

Kleiner Nachtrag: Pfingsten – und 35°C im Schatten. Hatte den Rock jeden Tag an, kurz gesagt: PERFEKT!


Schnittmuster: Basic-Jersey-Rock von Ki-ba-doo

Ein kleiner Anflug von Massenproduktion

Angefangen hat alles damit, dass ich nach einem Nähprojekt gesucht habe, bei dem ich endlich mal das Weihnachtsgeschenk des Bruderherzes ausprobieren kann. Zu Weihnachten habe ich verschiedene Kamsnaps plus passender Zange und Aufbewahrungsutensilo bekommen und seit dem noch nicht stilvoll verwendet. So konnte das natürlich nicht weitergehen und irgendwann sind mir die kleinen Täschchen ins Auge gestochen. Eignen sich zudem optimal zur Verwertung kleiner Baumwollreste und da ich mittlerweile hervorragend mit dem linken Fuß nähen kann (jiha!), hab ich munter angefangen Baumwollstückchen zu schnippeln. Und kurz darauf war dann mein – tädääää – Tampontäschchen 😀 fertig.

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Und da dieses Exemplar das Erste in der Reihe war und ganz allein für mich, wandert das jetzt erstmal zum RUMS am Gründonnerstag. Angefertigt mittels eines Schnittmusters von NI-KO. Und aus dem schönen Pusteblumenstöffchen, oh schmacht. Der kam an anderer Stelle bereits zum Einsatz, das muss aber erst noch geRUMSt werden. Ein Andermal eben.

Soweit, so gut. Nur: Da der Stoffrest doch etwas größer war, hatte ich zwei Rechtecke rausbekommen. Und dieses zweite Rechteck musste dann natürlich auch noch verwertet werden. Da es schon so schön in Form geschnitten war, hab ich mir gedacht, ach egal, machste halt noch ein Torpedotäschchen. (Nein, auch wenn sich das so anhören mag, ich bin definitiv kein Tamponfetischist). Das eine Stück Stoff hat dann noch ein passendes Gegenstück gebraucht. Von diesem Gegenstück blieb wieder ein Rechteck übrig, das seinerseits ein Gegenstück gebraucht hat und so weiter und so fort, bis letztendlich ziemlich viele Täschchen fertig geworden sind. Weil’s einfach so Spaß gemacht hat die unterschiedlichsten Stoffreste zu kombinieren. Und weil’s so Spaß macht die Druckknöpfe reinzudrücken…..

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Und überhaupt, wer sagt denn, dass diese Täschchen nur für Tampons gut sind. Man kann darin auch wunderbar das Kleingeld für die Parkuhr ins Auto legen. Der Notgroschen sozusagen. Außerdem kann man auch noch Büroklammern, Sicherheitsnadeln, Notfallnähzeug, Haargummis, Schmuck, Kontaktlinsenbehälter, Notfallgummibärchen, Batterien, USB-Stick, Maßband, etc etc etc drin aufbewahren. So hat jetzt jeder Minikrimskrams sein eigenes Täschchen 😀

Und, sollten welche übrig bleiben: der Rest wird dann verschenkt 😉


Schnittmuster: Tampontasche – Ein eBook von NI-KO

Von wegen Osterkörbchen – hallo Weihnachtsstern!

Vorvorgestern habe ich mich an einem Nähprojekt ausgetobt, das mir jetzt in fertigem Zustand ehrlich gesagt gar nicht mehr gefällt. Bzw. das Teil ist einfach nicht so geworden, wie ich mir das vorgestellt hatte. Womöglich liegt das auch an der falschen Stoffwahl. Durch „rot-weiß“ kriegt mein „Osterkörbchen“ irgendwie einen ziemlich weihnachtlichen Touch. Wohl animiert durchs Sternekuscheltuch. Haha. Ursprünglich wollte ich es als Osterkörbchen einsetzen. Aber irgendwie erscheint mir das Teil eher weihnachtlich geeignet:

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Aus dieser Perspektive ist es ja noch ganz nett anzuschauen und hat auch die Kelch- bzw. Tulpenform, wie im Schnittmuster beschrieben.

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Aber je mehr man den Blickwinkel verändert….

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…. desto mehr erinnert einen die Form an Weihnachtssterne. Mich zumindest. Seufz. Also irgendwie möchte ich in diesem Körbchen lieber Gutsle als Ostereier aufbewahren.

Und dabei hätte es so gut werden können. Theoretisch zumindest. Denn: dieses Projekt war ein ganz klarer Fall von:

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😀

Ich weiß gar nicht mehr, bei welchem Projekt das war, aber ich hatte wohl mal bei einer Nähaktion ziemlich eindrücklich geflucht (ich glaube fast, das war damals, als ich die Shelly komplett wieder auftrennen konnte), was den Herrn Cepunkt veranlasst hat im Internet nach Kreuzstichschrift zu suchen, mir dieses Schild zu fabrizieren und natürlich postwendend im Nähmaschinenblickwinkel aufzuhängen 😀

Tja, aber man kann leider nicht immer die Fluchfrequenz mit dem Näherfolg gleichsetzen. Beim Osterkörbchen hat’s trotz bester Flucherei nicht funktioniert 😉 1. wohl den falschen Stoff gewählt. Bzw. falsche Farbkombi. Obwohl ich dafür extra meinen lang gehegten Blümchenkissenbezug zerschnippelt habe. 2. falsche Vlieseinlage gewählt. Das kommt davon, wenn man gleich loslegen will und denkt, die Vlieseline, die noch rumliegt, tut’s auch, auch wenn im Schnittmuster andere angegeben wird. Deswegen ist jetzt das Innenfutter komplett störrisch und lässt sich nicht blütenblätterartig hochklappen und steht überall ab etc. Da hilft auch das beste Bügeln nix, das wird einfach nicht besser. 3. à propos Bügeln: wie zum Geier soll man die Nahtzugaben und den Kelchboden ordentlich flach bügeln? Braucht man da ne gewölbte Bügelhilfedingenswasauchimmer, oder ein special kleines Bügeleisen? Mit Omas Bügeleisen bin ich da jedenfalls nicht reingekommen und die Rundungen waren eben wie gesagt…… gut geflucht und so. Seufz. Und dabei war ich noch so stolz, da die Nähte vom Innenteil in der Mitte alle exakt aufeinander treffen. Insofern ist das „Osterkörbchen“ wohl ein Fall von: Übung macht den Meister. Und: das nächste Mal auch die Vlieseinlage verwenden, die im Schnittmuster angegeben wird. Und für’s Bügeln muss ich mir auch noch was überlegen.

Ich heb das „Osterkörbchen“ auf. Mit Gutslen drin, nem Tannenzweig und einer roten Stumpenkerze daneben schaut das Ganze dann bestimmt nicht mehr so schlimm aus. 🙂


Schnittmuster: Osterkörbchen, Stoffkörbchen „Blüte“ von orimono.

Besser spät als nie…

Öhöm. Vor kurzem, als ich in meinem digitalen Fotoberg nach eigentlich ganz anderen Fotos gesucht habe, bin ich auf Fotos von *hüstel* Weihnachtsgeschenken gestoßen, die ich hier noch gar nicht gezeigt habe. Und da es jetzt kurz vor Ostern ist, dacht ich mir grad, das ist doch DIE Gelegenheit, hier einen kleinen Weihnachtssternepost zu schreiben. Osterhasi, Nikolausi und so weiter 😉

Auch wenn draußen die Sonne scheint, die Amel zwitschert wie verrückt und das Frühjahr im rasantesten Tempo überhaupt voran schreitet, hier noch etwas Wintersternekuschligkeit: (hat nicht vor kurzem der Tagesschautypi gemeint, dass es auch möglich wäre, dass über Ostern noch ein paar Flöckchen fallen? Ok, das wurde glaube ich bereits wieder revidiert, aber die Eisheiligen kommen ja auch noch…).

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Als Weihnachtsgeschenke genäht hatte ich also ein paar Dreieckstücher mit passenden Stulpen. Hier mal ein Anschauungsexemplar. Aus Lieblingssternejersey und mit grünem Kuschelfleece auf der andren Seite. Und vor allem: mit Bommmmmmeln!

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 Bommeli, Bommelo, Pompons machen mich so froh 😉

Aber so gesehen ist das, auch wenn Sterne drauf sind, nicht unbedingt weihnachtlich. Finde ich zumindest. Sterne gibt’s ja zu jeder Zeit. Und vielleicht kommen die Tücher auch an kühleren Sommergrillabenden, windigen See-Urlauben oder eben sonstwann noch zum Einsatz…..

Für den nächsten Winter will ich mir auch eins nähen. Oder zwei. Denn Tücher, egal in welcher Form, kann ich bekanntlich nie genug haben.


Schnittmuster: selbst ausgetüftelt – was in diesem Fall ja nicht besonders schwer ist 🙂

Bügeltäschlein……. ganz ohne Bügel….. tirrilitirrila….

Eine etwas ältere Produktion, aber bisher noch nicht dazugekommen einen Artikel zu verfassen…… Schon seit längerer Zeit schmachte ich in diversen DaWanda-Shops so kleine Taschenbügel an. Mit bunten Böppeln, Herzen oder Blümchen als Verschluss. Ich mag diese retro-Bügeltäschlein ziemlich. Bisher hab ich mich da noch nie dran getraut, da ich mir die Bügelfummelei etwas schwierig vorgestellt hab und so ganz ohne Anleitung, puh. Murksös höchstwahrscheinlich. Dann hab ich bei pattydoo ein Bügeltäschlein-Tutorial entdeckt und postwendend ein paar Schmachtbügel ergattert. Aus Papier nach der tollen Anleitung einen Schnitt konstruiert und dann so verrückt gewesen diesen Schnitt gleich so richtig aus Wunschstoff und Tüdeldü zusammen zu nähen. Schon beim Zusammennähen kam mir die Form im Verhältnis zum Bügel immer seltsamer und unpassender vor….. Ähmja. Ich Dussel habe leider nicht bemerkt, dass Ina in ihrem Tutorial einen eckigen Bügel verwendet hat, meine aber alle rund sind. Hätt mir ja auch mal früher auffallen können…. Da mir der Stoff und das Webband aber zu schade waren um es in die Tonne zu kloppen, hab ich kurzerhand (kurz, von wegen….) alles wieder aufgetrennt und einen Reißverschluss eingenäht. Irgendwann hatte ich mal billig ein Reißverschluss-Set mit vielen verschiedenen Farben gekauft und tadaaaa, so findet auch mal der pinke Reißverschluss eine Verwendung. 🙂

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Ein kleines Mädchentäschchen mit pink und Blümchen und Herzanhänger mit Glitzipitzi 🙂 Und wofür? Kosmetik? Arznei? Schnickeldi? Och nö. Viel wichtiger: Ich als Datenverlust-Hypochonder, habe im Laufe der Zeit so einige USB-Speichersticks angesammelt um möglichst vielfältig meine Daten zu speichern. Auf mehreren Sticks, versteht sich, könnte ja auch einer mal kaputt gehen. Mittlerweile haben sich aufgrund besagter Hypochondrie so einige Sticks angesammelt, die ich bisher in meinem Stiftemäppchen aufbewahrt habe. Bei manchen habe ich allerdings die Deckel verschusselt und es könnte ja sein, dass durch die Stifte der Kontaktschnipsi vielleicht beschädigt wird (Hypochondriiiiiiie) und somit musste ein extrafeines USB-Speicherstick-Utensilo her. Und das ist jetzt auch ohne Bügel ganz hübsch, wie ich find. Und wenn der Fuß wieder fit und nähfähig ist, dann probier ich nochmal ein Bügeltäschchen….. mit Bügel.

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Und so geht’s heute mal mit etwas pink (ausgelöst durch den pinken USB-Stick) ab zum RUMS im Sonnenschein. 🙂

Zwillings-Susie

Da die beiden Susie-Zwillinge wohlbehalten bei ihren neuen Besitzerinnen angekommen sind, können jetzt hier die Fotos folgen. Ich mag das Schnittmuster/die Susie-Idee von pattydoo so sehr. Und ich näh so gern so kleine Täschchen, da muss man nicht so um Passformfragen etc. rumhirnen und die gelingen einfach immer. Zudem relativ schnell genäht und als Geschenk mit beliebigem Inhalt einfach perfekt und bis jetzt auch immer gern gesehen.

susieklein…. Ich kann mich immer noch nicht entscheiden, welche mir nun eigentlich besser gefällt. Und bei diesem Nähprojekt hab ich festgestellt: ich liiiiiiebe kleinen Pünktchenstoff. Schmacht. 🙂


Schnittmuster: Susie von pattydoo

Lieblingstasche aus Lieblingsstöffchen

Tja. Eigentlich brenne ich darauf, mir nochmal ein Shirt zu nähen. Stöffchen und Schnittmuster liegen bereit, nur der Fuß streikt mal wieder. Dieses „Gasgeben“ ist einfach noch nicht so das Wahre. Deswegen ist mal wieder Geduld angesagt. Aber: Ich kann heute trotzdem beim RUMS mitmachen, denn: Ich habe mir vor ca. einem Monat noch eine Tasche genäht (ja, wieder mal….), die ich bisher noch gar nicht gezeigt habe. Vor zwei (oder sogar schon drei???) Jahren habe ich zusammen mit dem lieben earlybird den Stoffladen in der großen Stadt geentert und mich dort postwendend in drei Patchworkstöffchen verliebt. Die mussten auf jeden Fall mit, schon mit dem Plan eine Tasche draus zu nähen. Ok, ich muss der Tatsache wohl ins Auge sehen, dass ich einen Taschenfetisch habe…. Nunja, und dann war keine Nähmaschine zur Hand, es ist dies passiert und jenes, wie das eben manchmal so läuft. Aus der Tasche wurde vorerst nichts. Bis vor kurzem, als ich aus den Stöffchen zuerst die Nadelkissen fabriziert habe und dann eben endlich die Tasche:

lieblingstasche

Nach demselben Schnittmuster wie die Blümchentasche, diesmal allerdings wieder mit Kellerfalten. Und etwas kleiner, da man wirklich nicht immer so ne Tasche mit Monsterausmaßen braucht. So hat sie gerade die richtige Größe (DIN A4 geht auch noch rein) und der Stoff hat auch gut gereicht. Diesmal ohne Reißverschluss oben, dafür wieder mit Reißverschlussinnentasche. Und ich mag den Stoff so sehr! Der leuchtet so schön und mir gefällts grad so gut, dass er nicht so wild gemustert ist und doch nicht ganz einfarbig.

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Mit Blümchen und Schmetterlingen – was will man mehr. Ein wie-für-mich-gemacht-Stoff. Jetzt muss nur noch der Fuß endlich besser werden, damit ich mein Lieblingstäschchen auch endlich ausführen kann. Momentan ist nur Rucksack angesagt, da es sich mit dem besser krückt. Ne baumelnde Tasche ist da etwas hinderlich…… Aber so lange liegt die Tasche auf meinem Schreibtisch und wird bei gedankenabschweifenden, englischwörtersuchenden Momenten angehimmelt 😉


Schnittmuster: „Annaida“ (abgewandelt mit Kellerfalten) aus „Miriam Dornemann: Tolle Taschen selbst genäht“. frechverlag, 8. Auflage 2011